{"id":194,"date":"2016-02-11T12:10:19","date_gmt":"2016-02-11T10:10:19","guid":{"rendered":"http:\/\/theophanu.unitas.org\/?p=194"},"modified":"2021-04-12T20:52:19","modified_gmt":"2021-04-12T18:52:19","slug":"meine-unitas-nicole","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theophanu.unitas.org\/?p=194","title":{"rendered":"Meine Unitas &#8211; Nicole"},"content":{"rendered":"<p><em>P\u00fcnktlich zu den Semesterferien starten wir mit einer kleinen &#8222;Serie&#8220;. <\/em><br \/>\n<em>Wir wollen erkl\u00e4ren, weshalb wir Mitglied in der Unitas geworden sind. Student*innenverbindungen oder wie in unserem Fall -vereine werden in der heutigen Welt gerne alle \u00fcber einen Kamm geschert. Alle rechtsradikal, alle frauenfeindlich, h\u00f6rt man gerne. Diesen Vorurteilen wollen wir entgegentreten.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Jede Woche stellt ein Mitglied der Theophanu, egal ob Hohe Dame oder noch aktiv, sich und die Motivation, Mitglied der Unitas zu werden, vor.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Den Anfang macht Bundesschwester Nicole!<\/p>\n<p>Es war einmal eine Nicole. Sie ist aus Baden-W\u00fcrttemberg nach K\u00f6ln gezogen, um Latein und Altgriechisch zu studieren. In einem der Wohnheime des K\u00f6lner Studierendenwerks einquartiert, begann sie das aufregende Abenteuer des Studiums. Die ersten beiden Semester \u00f6ffneten Nicole die Augen. Das Studium war nicht ganz, wie sie es sich vorgestellt hatte. Langsam aber sicher fing sie an, eine Abneigung f\u00fcr alles zu entwickeln, f\u00fcr ihre Kommiliton*innen, f\u00fcr das Mensa-Essen (welches sie immer noch nicht besonders mag) und ganz besonders f\u00fcr Altgriechisch. Die Zeit der Graecumskurse war hart, aber auch nur deshalb, weil damit Unmengen von Aufgaben verbunden waren, die man auch machen musste, da man im Kurs mit Sicherheit abgefragt wurde. Leider hatte Nicole kein Ventil. Sie versuchte etwas mit ihren Kommiliton*innen zu unternehmen, mit denen sie au\u00dfer des Studiums nicht ganz so viel gemeinsam hatte und die oft auch keine Zeit hatten, weil sie lernen mussten oder \u00fcber das Wochenende in ihre Heimat fuhren. Mit ihren Mitbewohnerinnen konnte sie ebenfalls nicht viel unternehmen, da sie Erasmus-Studentinnen waren und viele Veranstaltungen besuchten, die damit verbunden waren. Nat\u00fcrlich hatte sie mit ihnen ein paar nette Stunden in der K\u00fcche verbracht, in denen sie viel \u00fcber die Kultur und Gewohnheiten Japans und Chinas lernte (die Herkunftsl\u00e4nder ihrer Mitbewohnerinnen). Das war ihr jedoch nicht genug. Sie f\u00fchlte sich oft einsam und hatte das Gef\u00fchl mit niemandem \u00fcber ihre Probleme reden zu k\u00f6nnen.\u00a0 Um zumindest das Problem des qu\u00e4lenden Studienfaches zu l\u00f6sen, bewarb sie sich f\u00fcr Slavistik, damit sie Altgriechisch daf\u00fcr eintauschen konnte.\u00a0 Nach und nach verbreitete sich in ihrem Kopf auch der Gedanke, sie k\u00f6nne sich doch nach einer anderen Wohnung umsehen. Also schaute sie sich um und informierte sich \u00fcber verschiedene M\u00f6glichkeiten, bis sie auf eine interessante Internetseite eines bestimmten Student*innenwohnheimes traf, dem Unitas-Haus in K\u00f6ln. Sie f\u00fcllte den Bewerbungsbogen aus und schickte ihn ab, als sie aber nicht innerhalb von drei Tagen eine Antwort erhielt (Nicole ist kein sehr geduldiger Mensch), rief sie den Hausverwalter an und fragte, ob ihre Bewerbung \u00fcberhaupt ankam. Nachdem die Bewerbung gefunden wurde, wurde ein Termin f\u00fcr die Wohnungsbesichtigung ausgemacht.\u00a0 Nicole wurde durch das Haus gef\u00fchrt und auf jede Etage gebracht, sie wurde jeder*m vorgestellt, der*die gerade da war. Noch nie wurde sie so nett empfangen, dabei kannten sie die Menschen doch gar nicht. Sie schaute sich um, unterhielt sich sehr nett mit den Menschen und fragte noch am selben Tag, wann sie denn den Vertrag unterschreiben k\u00f6nnte. Nach einer R\u00fccksprache mit den gegenw\u00e4rtigen Bewohner*innen wurde beschlossen, dass sie das kommende Wintersemester einziehen durfte. Nichts freute sie mehr, als zu wissen, das Ver\u00e4nderung in der Luft lag, auch wenn sie sonst von Ver\u00e4nderungen nicht so begeistert war, wusste sie, dass es diesmal nichts zu bereuen gibt.<\/p>\n<p>Das Bild wurde von Nicole selbst\u00a0entworfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>P\u00fcnktlich zu den Semesterferien starten wir mit einer kleinen &#8222;Serie&#8220;. Wir wollen erkl\u00e4ren, weshalb wir Mitglied in der Unitas geworden sind. 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