{"id":200,"date":"2015-02-19T12:10:43","date_gmt":"2015-02-19T10:10:43","guid":{"rendered":"http:\/\/theophanu.unitas.org\/?p=200"},"modified":"2020-11-15T14:42:04","modified_gmt":"2020-11-15T12:42:04","slug":"jetzt-und-in-zukunft-wie-ich-zur-unitas-gekommen-bin-und-warum-ich-immer-dabei-bleiben-werde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theophanu.unitas.org\/?p=200","title":{"rendered":"Jetzt und in Zukunft &#8211; wie ich zur Unitas gekommen bin und warum ich immer dabei bleiben werde"},"content":{"rendered":"<p><em>Ein Beitrag von Lisa<\/em><\/p>\n<p>Wahrscheinlich steht jeder Abiturient vor einer \u00e4hnlichen Herausforderung: die Schulzeit ist vorbei \u2013 wo soll es nun hingehen? Studium? Wenn ja, welcher Studiengang? Und an welchem Studienort?<\/p>\n<p>Im Sommer 2009 fasste ich die Entscheidung, das Studium des Bibliothekswesens an der Fachhochschule K\u00f6ln zu beginnen und bezog auf dem Haus der K\u00f6lner Unitas-Vereine ein Zimmer. Das alles ging sehr unkompliziert vonstatten &#8211; lag es daran, dass ich \u201eunitarisch vorbelastet\u201c war? Bestimmt hat es mir bei der Zimmersuche und dem Unterschreiben des Mietvertrages geholfen, dass mein Vater auch Unitarier ist und ich schon zu Oberstufenzeiten das Vereinsleben mit seinen verschiedenen Facetten an unterschiedlichen Orten in Deutschland kennenlernen durfte. Die Eingew\u00f6hnung fiel nicht schwer, waren doch Organisationsformen und Traditionen bekannt. Meine Motivation, Mitglied zu werden, lag auf der Hand: endlich \u201erichtig\u201c mitmachen, mitgestalten, Ideen einbringen. Ungeduldig wurde der Deckel erwartet und freudig unterschrieben. Was ich jedoch nicht erwartet h\u00e4tte, war, dass das folgende gemeinsame Leben und Mitarbeiten als Aktive im W.K.St.V. Unitas Theophanu einen derartigen Sog entwickeln und so viele Ebenen des Lebens bereichern w\u00fcrde, wie es im R\u00fcckblick als Dame an der Grenze zur Philistrierung offenbar wird.<\/p>\n<p>Die Begegnung, Auseinandersetzung und Freundschaft mit Bundesbr\u00fcdern und -schwestern verschiedenster Altersstufen und mit h\u00f6chst heterogenen Erfahrungen im Studium und Berufsleben ist bereichernd und anregend. Freundschaft f\u00fcrs Leben und Verantwortung f\u00fcreinander \u00fcbernehmen, Vorbilder finden und sein in Studium und Alltag \u2013 ja, Lebensbund wird ganz praktisch gesehen. Die \u00dcbernahme von \u00c4mtern ist immer aufs Neue mit Verantwortung verbunden, die man f\u00fcr die Gemeinschaft wie auch f\u00fcr sich selbst \u00fcbernehmen und erf\u00fcllen muss, denn eine Gemeinschaft wie die unseres Studentinnenvereins innerhalb eines Dachverbandes ist immer nur als Gesamtorganismus stark \u2013 als Einzelk\u00e4mpfer kommt man nicht weit, man muss sich auch auf andere verlassen k\u00f6nnen, und andererseits selbst das Beste tun, um die Bed\u00fcrfnisse der anderen zum Zwecke des Gelingens gemeinschaftlicher Aufgaben und Ziele zu verstehen und zu unterst\u00fctzen. Diese Einsicht muss gelernt und erprobt werden, und nirgendwo h\u00e4tte ich dies w\u00e4hrend der ersten Studienjahre so gut lernen k\u00f6nnen wie in der Unitas.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich beschlie\u00dfen wir aus freiem Willen, unser <em>\u201eLeben lang treu zur Unitas zu stehen, ihre Prinzipien und Satzungen zu achten, das Conventsgeheimnis zu wahren, in Kirche und Staat Deine\/n Mann\/Frau zu stehen, und allen Bundesbr\u00fcdern und Bundesschwestern ein\/e treue\/r Freund\/in zu sein\u201c <\/em>und erproben im kleinen Kreis Demokratie, Organisation, Prinzipien, Werte, Kritik und Liebe.<\/p>\n<p>Sicherlich h\u00f6rt sich das jetzt \u201ewildromantisch\u201c an und nat\u00fcrlich hat es in meinen nun beinahe 6 Jahren als Aktive auch Zeiten gegeben, in denen man an sich und anderen h\u00e4tte verzweifeln k\u00f6nnen. Unser Wahlspruch \u201ein neccessariis UNITAS, in dubiis libertas, in omnibus caritas\u201c gibt uns hier nicht nur f\u00fcr das Leben als Aktive Hilfestellung, sondern kann als Hilfestellung f\u00fcr viele Situationen des allt\u00e4glichen Lebens gesehen werden.<\/p>\n<p>Die drei Jahre als Bewohnerin des K\u00f6lner Unitashauses sind viel zu schnell und mit unglaublich vielen Erlebnissen vorbei gegangen. Doch da h\u00f6rt es nicht auf. Auch im weiteren Studium und im Leben als Hohe Dame kann ich f\u00fcr meine Bundesschwestern und Bundesbr\u00fcder eine \u201etreue Freundin\u201c sein und in Zukunft etwas von dem zur\u00fcckgeben, was mich bisher bei der Unitas bereichert hat \u2013 egal ob durch praktisches Helfen bei Veranstaltungen oder durch virtuelle Unterst\u00fctzung per Mail, auf Ebene des Aktiven- oder Hohe-Damen-Vereins, im Zirkel vor Ort oder durch Engagement im Verband. Dieses individuelle Engagement bringt hoffentlich nicht nur ganz pers\u00f6nlich Freude, sondern auch allen anderen. Und das fortw\u00e4hrend, die Spuren einer 160 Jahre w\u00e4hrenden Gemeinschaft im R\u00fccken.<\/p>\n<p>Nicht umsonst hei\u00dft es \u201e<em>SEMPER in unitate\u201c.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Ein Beitrag von Lisa Wahrscheinlich steht jeder Abiturient vor einer \u00e4hnlichen Herausforderung: die Schulzeit ist vorbei \u2013 wo soll es nun hingehen? Studium? 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